Lymphologicum

Schriftzug IB

Der geführte Patient im lymphologischen Netzwerk

Die vielseitigen Behandlungsbausteine in der Ödemtherapie bedingen ein gutes Zusammenspiel aller beteiligten Behandlungspartner, ganz gleich wo die Therapie stattfindet – ambulant oder stationär. Für die Einleitung und Durchführung der ambulanten Therapie, natürlich aber auch für die weiterführenden medizinischen Maßnahmen nach einem stationären Aufenthalt sind Versorgungsstrukturen gefragt, die einen reibungslosen, qualitativ hochwertigen und ökonomisch sinnvollen Behandlungsablauf sicherstellen. Als geeignetes Versorgungsmodell für die Behandlung ambulanter Lymphpatienten gilt die regionale Netzwerkstruktur bestehend aus Ärzten, Therapeuten, Fachhändlern und gegebenenfalls weiteren Behandlungspartnern wie beispielsweise Podologen, Wundexperten, Ernährungsberater oder auch Psychologen.

Netzwerkfibel-Cover Doch diese Netzwerkstrukturen bilden sich in der Regel nicht von allein. Hier wird Starthilfe für ganz individuell zu entwickelnde Versorgungsstrukturen gebraucht, denn jedes Netzwerk ist aufgrund ihrer unterschiedlichen Patientenklientel und regionalen Besonderheiten sehr differenziert zu betrachten.

Das Lymphologicum unterstützt lymphologisch orientierte Fachleute in der Findung und Etablierung derartiger regionaler Netzwerkstrukturen. Die Netzwerkfibel stellt dabei lediglich ein Instrument unseres Handwerkszeugs dar.

Im Seitenmodul nebenan veröffentlichen wir eine Liste an regionalen lymphologischen Netzwerken. Sie sind allesamt Mitglied im Lymphologicum und stehen für eine hochwertige medizinische Versorgung ein. Weitere Mitglieder und Experten finden Sie über unsere Expertensuche.

Warum ist das lymphologische Versorgungsmodell so erfolgreich?

Der Grundgedanke des Netzwerkens beruht nicht nur auf der Überlegung einen optimalen Versorgungsablauf für betroffene Lymphpatienten zu gewährleisten, obwohl dies aufgrund der Vielzahl der zu koordinierenden Behandlungsschritte als vordergründig und naheliegend erscheint.

Das lymphologische Versorgungsmodell leistet vielmehr – wenn man es richtig anpackt. Definierte Leistungsstandards der Behandlungspartner und Compliance-Programme für Patienten sind ein Garant dafür, den Behandlungserfolg zu gewährleisten. Hinzukommt die geforderte Messbarkeit von Behandlungsergebnis und -qualität, die durch eine nachvollziehbare und transparente Behandlungsdokumentation im Lymphnetz sichergestellt wird. Von fachübergreifenden, strukturierten Versorgungsabläufen profitieren nicht nur der Patient, sondern auch die Behandlungspartner und Kostenträger. Sie wirken sich qualitätssichernd, qualifikationserhaltend, ressourcenschonend und ökonomisch auf alle Beteiligten aus.