Lymphologicum

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CEA

Der CEA-Wert (Carcinoembryonales Antigen) wird als Tumormarker (Krebsmarker) für eine Reihe von bösartigen Tumoren verwendet. Es ist ein Eiweiß, welches im Blut nachgewiesen und hauptsächlich von Zellen der Darmschleimhaut, der Bauchspeicheldrüse und der Leber produziert wird. Krebserkrankungen oder Entzündungen dieser Organe führen zu einer Erhöhung des CEA-Wertes im Blut. Allerdings können auch gutartige Erkrankungen wie Entzündungen der Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm, Magen und Lungen ebenfalls einen erhöhten CEA-Wert herbeiführen. Auch bei Rauchern ist der CEA-Wert häufig erhöht. Deshalb eignet sich dieser Tumormarker nur bedingt als Früherkennungsmarker, er hat aber einen großen Stellenwert in der Verlaufsbeurteilung. Der PSA-Wert (prostataspezifische Antigen) ist ein Enzym, welches naturgemäß dem Ejakulat beigemengt ist. PSA wird unter anderem vom Drüsenepithel der Prostata gebildet. Ein erhöhter PSA- Wert kann Hinweise auf Prostatakrebs geben. Mittlerweile ist PSA zum wichtigsten Marker in der Urologie geworden und ist der aussagekräftigste Parameter in der Diagnostik des Prostatakarzinoms. Allerdings kann der PSA-Wert auch bei einem Gesunden leicht erhöht sein.

Chemotherapie

Die Chemotherapie, auch bekannt als zytostatische Therapie (Zytostase = „Zellstillstand"), wird als medikamentöse Behandlung bezeichnet, bei der Zellen zum Absterben gebracht oder am Wachstum gehindert werden sollen. Das können Krankheitserreger ebenso sein wie Krebszellen.
Der Begriff wird heute allerdings nur noch bei der Behandlung von bösartigen Tumoren eingesetzt. Abhängig von der Art des Tumors und des dafür zur Verfügung stehenden Medikaments kann die Einnahme entweder in oraler Form erfolgen oder als Injektion oder Infusion in die Vene verabreicht werden.
Die Chemotherapie verwendet dabei Substanzen, die Krebszellen grundlegend in ihrer Funktion beeinträchtigen, d.h. abtöten, nach Möglichkeit vollständig entfernen oder in ihrem Wachstum hemmen. Die meisten dieser Substanzen nutzen die schnelle Teilungsfähigkeit der Tumorzellen, da diese empfindlicher als gesunde Zellen auf Störungen der Zellteilung reagieren.
Eine Chemotherapie kann die Lebensqualität der Betroffenen durch ihre Wirkung wie z.B. Haarausfall, Durchfall oder Übelkeit erheblich beeinträchtigen.