Lymphologisch Praktisch Vernetzt

Informieren – Verstehen - Selbstbestimmen

Unter der Volumenmessung des betroffenen Körperteils versteht man die Bestimmung anhand unterschiedlicher Messverfahren, wie viel Volumen ein Körperteil hat.

Die Volumenmessung wird zu Beginn, im weiteren Verlauf und am Ende der Therapie durchgeführt, um einen Therapieerfolg bzw. -fortschritt dokumentieren zu können. Somit trägt die Volumenmessung zur Qualitätssicherung bei.

Methoden der Volumenmessung

Eine Methode, um das Volumen eines Körperteils zu bestimmen, ist die Berechnung des Volumens nach dem Scheibchenmodell von Kuhnke. Hierbei werden alle 4cm der Umfang der Extremität gemessen und dann wird mit Hilfe einer Formel das Volumen berechnet.

Eine weitere Methode ist die Volumenverdrängungsmessung durch Eintauchen der Extremität in eine Flüssigkeit. Anhand der verdrängten Flüssigkeit kann ebenfalls das Volumen bestimmt werden.

Auch die so genannte optoelektrische Volumenerfassung mit Hilfe eines Apparats wird durchgeführt. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile (siehe Tabelle)

 MaßbandVolumenverdrängungsmessungOptoelektrische Volumenerfassung
Vorteile
  • Billig
  • Überall durchführbar
  • Schnelles Ergebnis
  • Billig
  • Hand wird mit erfasst
  • In der täglichen Praxis nur am Arm durchführbar
  • Schnelle Messung
  • Objektive Messung
Nachteile
  • Relativ ungenau und zeitaufwendig
  • Gefahr der Messfehler
  • Zeitaufwendig
  • Hygiene?
  • Teuer
  • Hand und Fuß werden nicht erfasst

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